Germanitas Othala
Der Jahreswechsel und wann er wirklich stattfindet

Die Germanen vollzogen ihren Jahreswechsel nicht am 31. Dezember, weil sie weder nach einem festen Sonnenkalender lebten noch das Jahr als etwas sahen, das an einem bestimmten Datum begann oder endete. Ihr Zeitverständnis war naturnah und mondorientiert, nicht rechnerisch festgelegt wie im späteren römischen Kalender.
Das germanische Jahr richtete sich nach dem Lauf des Mondes, also nach einem sogenannten Mondjahr. Ein Mondmonat dauerte rund 29½ Tage, und ein Jahr bestand somit aus zwölf solchen Monden – also etwa 354 Tagen. Dieses Jahr war rund elf Tage kürzer als das Sonnenjahr mit 365 Tagen.

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𝕯𝖆𝖘 𝖆𝖊𝖑𝖙𝖊𝖗𝖊 𝕵𝖚𝖑𝖋𝖊𝖘𝖙 𝖚𝖓𝖉 𝖉𝖆𝖘 𝖏𝖚𝖊𝖓𝖌𝖊𝖗𝖊 𝖂𝖊𝖎𝖍𝖓𝖆𝖈𝖍𝖙𝖊𝖓

Viele Bräuche im Advent und an Weihnachten sind von ihrer Entstehung ausgehend naturreligiös – nordisch-germanisch. Sie haben die Jahrtausende überdauert, sind aber heute teils auch mit christlichem Brauchtum vermischt. Unsere Ahnen und Vorväter begingen das Julfest in der Zeit des Mittwinters. Das christliche Weihnachten wurde erst weitaus später auf diesen Zeitpunkt der Wintersonnenwende gelegt.  Die Menschen ließen ihre alten Symbole und kostbaren Rituale weiterleben und pflegten sie beispielsweise an Weihnachten intensiv, obgleich ihr Ursprung germanisch war oder nicht. 

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𝕸𝖆𝖗𝖙𝖎𝖓𝖘𝖙𝖆𝖌 𝖚𝖓𝖉 𝖉𝖊𝖗 𝖌𝖊𝖗𝖒𝖆𝖓𝖎𝖘𝖈𝖍𝖊 𝖀𝖗𝖘𝖕𝖗𝖚𝖓𝖌.

Der Martinstag wird heutzutage am 11. November, dem Tag der Beerdigung des Martins von Tours, der am 8. November 397 gestorben war, gefeiert. Martin war nach Maria und Johannes der erste katholische Heilige des Abendlandes, der nicht den Tod als Märtyrer gestorben war. Martins, als heroisch empfundenes Leben, führte bald zur Heiligsprechung. Der Frankenkönig Chlodwig erhob Martin zum Nationalheiligen und Schutzherrn der fränkisch-merowingischen Könige. Bekannt ist er für die Teilung seines Mantels mit einem Bettler. Interessanterweise leitet sich sein Name, Martinus, vom Kriegergott Mars ab, so dass es nicht erstaunlich ist, das er viele seiner Attribute und Schutzfunktionen übernommen hat.

Das katholisch,- kirchliche Oberhaupt des 7. Jh. vor unserer Zeitrechnung, Papst Martin I. machte diesen Tag zu einem kirchlichen Feiertag und es ist gut möglich, dass es dabei darum ging den heidnischen Feiertag der Teutonischen Völker im Christentum zu absorbieren.


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𝕰𝖎𝖘𝖗𝖎𝖊𝖘𝖊𝖓, 𝖉𝖎𝖊 𝖆𝖑𝖙𝖊𝖓 „𝕰𝖎𝖘𝖍𝖊𝖎𝖑𝖎𝖌𝖊𝖓“ 𝖉𝖊𝖗 𝖓𝖔𝖗𝖉𝖎𝖘𝖈𝖍𝖊𝖓 𝕸𝖞𝖙𝖍𝖔𝖑𝖔𝖌𝖎𝖊.

Die „Eisheiligen“ sind ein Begriff, den wohl jeder der schon einmal mit Wetter und Bauernweisheiten konfrontiert wurde, gehört haben dürfte. Benannt sind sie nach verstorbenen Bischöfen und kirchlichen „Märtyrern“ aus dem vierten- und fünften Jahrhundert. Heute dienen sie nur noch der Namensgebung für die kalten Tage zwischen dem 11. – 15. Mai, bevor dann endlich die wärmeren, fruchtbaren Zyklen ohne Bodenfrost beginnen.

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