Der Jahreswechsel und wann er wirklich stattfindet

Die Germanen vollzogen ihren Jahreswechsel nicht am 31. Dezember, weil sie weder nach einem festen Sonnenkalender lebten noch das Jahr als etwas sahen, das an einem bestimmten Datum begann oder endete. Ihr Zeitverständnis war naturnah und mondorientiert, nicht rechnerisch festgelegt wie im späteren römischen Kalender.
Das germanische Jahr richtete sich nach dem Lauf des Mondes, also nach einem sogenannten Mondjahr. Ein Mondmonat dauerte rund 29½ Tage, und ein Jahr bestand somit aus zwölf solchen Monden – also etwa 354 Tagen. Dieses Jahr war rund elf Tage kürzer als das Sonnenjahr mit 365 Tagen.




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