Germanitas Othala
Nordreich – „Wolfsgesang und Untergang“ – Rezension

Es ist vollbracht, leider, wie man gleichzeitig sagen muss. Nordreich, das alteingesessene, bereits seit 1999 existente Einmannprojekt von Skatval, hat nach 5 bisherigen Vollalben, einigen Gemeinschaftstonträgern und Liedkollektionen sowie zahlreichen Einzelbeiträgen auf diversen Zusammenstellungen, vor einiger Zeit nun das 6. und leider auch finale Werk „Wolfsgesang & Untergang“ unter’s Volk gebracht. 6 Jahre sind seit dem letzten Werk „Blutstarre“ ins Land gezogen und bis auf die zwei Beiträge zum 2021er Gemeinschaftswerk mit Ordensburg und einem Beitrag auf dem ersten Skaldensang, ließ sich der gute Herr ausreichend Zeit, denn gut Ding will bekanntlich Weile haben. 

Skatval teilte mir kürzlich mit, dass es ihm oft schwerfällt, seine Lieder in geeigneter Weise zu betiteln. Aus diesem Grunde sind die einzelnen Lieder des vorliegenden Werks bis auf zwei Ausnahmen, bestimmten Runen und Binderunen zugeordnet. 

Weiterlesen
Ruthanas – „In der Felsenschlucht“ – Rezension

Vor vier Monaten erschien bei der relativ kleinen Plattenfirma „Journey To The End“ das Debütalbum des im Jahre 2020 ins Leben gerufenen Projekts Ruthanas (Eigenschreibweise Ruþanaz) aus Thüringen, welches auf den Namen „In der Felsenschlucht“ hört. Ursprünglich zu zweit gestartet, trennte sich Gitarrist und Sänger Narþuz von Bassist und Gründungsmitglied Fenrir vor den Aufnahmen des vorliegenden Albums. Dem Album vorausgegangen waren im Jahre 2021 die EP „Yggdrasil“ und das ebenso wie „Yggdrasil“ rein digital erschienene „Demo Tape 2020“.

Weiterlesen
Nebelgrund – „An den Toren von Krieg und Tod“ – Rezension

Vielen Freunden des hiesigen Schwarzmetalls dürfte, wenn sie denn einigermaßen „untergründig“ unterwegs sind, der Name Nebelgrund mehr als geläufig sein. Seit 2013 treibt ein Herr namens Nebelgeist, welcher in Mittelfranken beheimatet ist, bereits sein musikalisches Unwesen. Day’s End (eine Art atmosphärischer DSBM) und aktuell auch Gräul, sind seine weiteren Betätigungsfelder. Nichtsdestotrotz liegt sein Hauptaugenmerk aber vor allem auf Nebelgrund. In Bälde soll nun via „Journey To The End“ das neue und mittlerweile fünfte Album, „An den Toren von Krieg und Tod“ genannt, erscheinen.

Weiterlesen
Wintarnaht – „Anþjaz“ – Rezension

Der gute Herr Grimwald dürfte vielen interessierten Hörern und Genießern schwarzmetallischer Tonkunst aus hiesigen Gefilden bereits virtuell und / oder auch persönlich begegnet sein, sei es durch zahlreiche schriftliche Konversationen oder durch persönliche Gespräche im Zuge diverser Auftritte seiner Band Isgalder. Bekannt sein dürfte den Meisten auch einige seiner anderen Projekte, allem voran Dauþuz oder Idhafels. Bei Letztgenannten ist er allerdings nicht mehr an Bord. Und dann ist da noch sein Soloprojekt Wintarnaht, welches ich bis letztes Jahr noch gar nicht auf dem Schirm hatte.

Gestartet als Duo zusammen mit Schlagwerker „Goatruler“ und zwischenzeitlich angewachsen zum Trio mit Bassist „ArdathBey“ (nur bei Konzerten erfolgte der Auftritt als Quintett) blieb seit 2017 Grimwald als Alleinkämpfer übrig.

Weiterlesen