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Nach drei Jahren Wartezeit ist es nun vollbracht und ein neues Werk des deutschen Einmannprojektes Pestheim hat das Licht der Welt erblickt und trΓ€gt den Titel ,,RauhnΓ€chte”. Drei Jahre auf eine neue VerΓΆffentlichung von Pestheim zu warten war in der Vergangenheit eine Seltenheit, schließlich zeichnete sich das Projekt immer schon durch seine ProduktivitΓ€t und einen, damit verbundenen, regelmÀßigen VerΓΆffentlichungszyklus aus, doch ergibt sich aus dem, im Digipak enthaltenen Text, verfasst vom KΓΌnstler hinter Pestheim, Michael H. Frost, doch ein gutes Bild davon, warum es lange Zeit ruhig um das Projekt war. Angewidert von der Schwarzmetallszene und den heutzutage in ihr hochgehaltenen Normen und Werten, entschied sich Pestheim dennoch ,,RauhnΓ€chte” aufzunehmen, um den treuen AnhΓ€ngern der Kapelle dieses neue Material nicht vorzuenthalten und sich bei diesen fΓΌr die langjΓ€hrige UnterstΓΌtzung zu bedanken. Da wir schon seit langer Zeit angetan sind von Pestheims Musik und auch diese im Rahmen unserer MΓΆglichkeiten unterstΓΌtzt haben, so wollen wir dies fortsetzen und das aktuelle Album ,,RauhnΓ€chte” genauer unter die Lupe nehmen. Ob sich Pestheim innerhalb von drei Jahren geΓ€ndert haben und ob das neue Material nach wie vor ΓΌberzeugen kann, soll in der folgenden Rezension geklΓ€rt werden.

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Eine Dekade oder besser gesagt 10 Jahre sind, wenn man zurΓΌckblickt, eine wahnsinnig lange Zeit. Manch junger Knabe ist in dieser Zeit zu einem Mann herangereift, mancher, ehemals junge Mann spΓΌrt mittlerweile den Zahn der Zeit langsam an sich nagen und so mancher Trend innerhalb der Scharzmetallszene ist gekommen und wieder in der Versenkung verschwunden. Eine lange Wartezeit also fΓΌr jene, welche nach Endzeit auf ein neues Album der thΓΌringer Tyrannen von Totenburg gewartet haben. Viele Leute werden wahrscheinlich bereits angenommen haben, dass die einstmals recht produktiven KΓΆpfe hinter der Band diese zu Grabe getragen haben, bis im Sommer des Jahres 2018 ein heftiges Poltern am modrigen Sargdeckel Totenburgs zu vernehmen war, als die ThΓΌringer eine GemeinschaftsverΓΆffentlichung mit Wehrhammer unter das Volk brachten. PΓΌnktlich um das heilige Fest der Kirche zu entweihen, wurde der Sargdeckel fortgestoßen und es sollte nicht die Geburt des heiligen Kindes sondern die Wiederauferstehung Totenburgs zelebriert werden, frΓΆhlich tanzend ,,Jenseits des Grabes”.
Welche finsteren Lieder die ThΓΌringer fΓΌr diese Feierlichkeit aus dem Jenseits mitgebracht haben und ob diese an ihre, zu Lebzeiten erschaffenen Glanztaten anknΓΌpfen kΓΆnnen, soll diese Rezension klΓ€ren.

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Antikosmisch, mit diesem Begriff wird man als HΓΆrer des Schwarzmetalls sofort an satanische Bands aus Schweden, wie Dissection oder Watain, erinnert. Doch in Schweden hat sich neben der satanischen Auslegung der antikosmischen Weltanschauung und SpiritualitΓ€t auch eine Welle an Musikgruppen und Projekten gebildet, welche, anstatt sich einer eher von der christlichen Mythologie geprΓ€gten Auslegung anzuschließen, sich bewusst mit dem heidnischen Glauben und der Mythologie Skandinaviens auseinandergesetzt haben. Unter den SchlagwΓΆrtern ,,Dark Germanic Heathenismβ€œ werden Bands und Projekte, die sich der antikosmischen Interpretation des skandinavischen Heidentums gewidmet haben, zusammengefasst, doch trotz des vom germanischen Glauben oftmals stark geprΓ€gten deutschen Black Metals, hat sich hier kaum eine Band mit einer von der klassischen mythologischen Sicht abweichenden Interpretation des Heidentums, wie der Antikosmischen, beschΓ€ftigt. Pioniere und einzig nennenswerte Gruppe waren in dieser Hinsicht Nawaharjan, bis uns aus den Tiefen der germanischen WΓ€lder die Kunde von Urfeind erreichte, welche in BΓ€lde ihr zweites Album ,,ÞurisabloΓΎaβ€œ (Blut der Thursen) verΓΆffentlichen werden. Die Gruppe stellte uns freundlicherweise bereits vor VerΓΆffentlichung des Werkes das Album zur Bewertung zur VerfΓΌgung und in den kommenden Zeilen soll daher geklΓ€rt werden, ob sich die Anschaffung des Albums lohnt und ob Urfeind sich in den Reigen der qualitativ sehr guten und ideologisch verwandten schwedischen Gruppen einreihen kann.


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Es ist wieder an der Zeit ein ZwiegesprΓ€ch zu fΓΌhren, diesmal mit einem Mann, der seit 2014/2015 sein Unwesen treibt. Zuerst in Niedersachsen und seit geraumer Zeit macht er das AllgΓ€u mit seinen musikalischen Hasstiraden unsicher. Da muss so manchβ€˜ konservativer Ur-Bayer seine β€žLederhosnβ€œ fest halten! Dir Rede ist von β€žMavorimβ€œ, dessen neueste VerΓΆffentlichung β€žAasfresserβ€œ erst kΓΌrzlich in Eigenregie ΓΌber β€žPurity Through Fireβ€œ heraus gebracht wurde. Wir mΓΆchten uns allerdings weniger mit dem neuem Werk sondern vielmehr mit dem Projekt und dem Mann dahinter beschΓ€ftigen.

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Das Jahr 2019 hielt bisher einige Überraschungen bereit, seien es grandiose DebΓΌtalben bisher wenig oder gΓ€nzlich unbekannter Projekte wie Ahnenerbe, das Erscheinen eines langersehnten weiteren Albums, wie im Falle Ordensburg oder die AnkΓΌndigung, dass Unhold an neuem Material fΓΌr Absurd arbeitet. Eine der grâßten Überraschungen war allerdings die AnkΓΌndigung, dass sich ein, in der deutschen Schwarzmetall-Szene berΓΌchtigter und nach wie vor aktiver KΓΌnstler, mit einem, in selbiger Szene lΓ€ngst ,,totgesagtenβ€œ SΓ€nger zusammengefunden hat, um gemeinsam ein StΓΌck Wahnsinn in den deutschen Schwarzmetall Untergrund zurΓΌckzutragen. Das daraus entstandene Projekt trΓ€gt den Titel ,,der Tod und die Landsknechteβ€œ und ist des Geistes Kind von Bile, bekannt unter anderem von seinem Soloprojekt Leichenzug und als zeitweiliger SΓ€nger von Halgadom; sowie Wolf, welcher Absurd mit seiner markanten Stimme nach der Jahrtausendwende maßgeblich prΓ€gte und fΓΌr viele noch immer der beste Frontmann der deutschen Schwarzmetalltyrannen ist.
Diese Besetzung verspricht bereits, dass die EP ,,SΓΆhne des Teufelsβ€œ brutal und wahnsinnig werden wird, unsere Erwartungen waren also entsprechend hoch. Ob Wolf und Bile musikalisch ΓΌberzeugen und ihrem Ruf gerecht werden konnten, sollt ihr im Folgenden erfahren.

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Am vergangenen Wochenende erlebten wir eine Premiere! Die Damen und Herren vom Schwarzmetall Erzgebirge erfΓΌllten nicht nur sich einen lang gehegten Traum, sondern begeisterten auch die mehreren hundert Anwesenden, mit ihrer ersten Freiluftveranstaltung „Schwarzmetall ΓΌber’m Mirquidi!“ Zum Anlass zweier JubilΓ€en, schien der Termin wie perfekt gewΓ€hlt und hielt einige Überraschungen bereit. Unseren Eindruck zur Organisation und zum musikalischen Erlebnis, werden wir in den folgenden Zeilen nΓ€her beleuchten.

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Sigskald, der Kopf hinter dem erst kΓΌrzlich ΓΌber Neuschwabenland Propaganda verΓΆffentlichten Projekt Ahnenerbe, nahm sich die Zeit um uns ein paar Fragen zu beantworten. Wir wollen natΓΌrlich nicht nur sein neues Machwerk mit ihm besprechen, sondern auch die Person hinter Ahnenerbe etwas nΓ€her beleuchten.

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