𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋 – 𝖅𝖜𝖎𝖊𝖌𝖊𝖘𝖕𝖗𝖆𝖊𝖈𝖍
Heute widmen wir uns einer Schwarzmetallschmiede, die wohl Einigen ein Begriff sein dürfte.
Die Rede ist von Harm Wulf, seit 2015 existent und mit ihrem Debüt „Endzeitnächte“, aus dem Jahr 2016, sorgten die zwei Herren Ansuz und Zephirist, erstmalig für Aufsehen. Wir beleuchten heute die Entstehung, den musikalischen Antrieb und all das, was es sonst so zu berichten gibt.
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Seid gegrüßt, gehen wir einmal davon aus, wir würden Euch nicht kennen, wüssten also nicht, was uns erwartet, wenn wir Harm Wulf zum ersten mal, namentlich erwähnt bekämen. Erzählt uns und unseren Lesern doch, aus dem Nähkästchen heraus, wie es zu Harm Wulf kam und welchen Hintergrund Euer musikalisches Schaffen hat.
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Grüße und vielen Dank für das Interesse an HW! Das Projekt entstand im Jahre 2015, nachdem Zephirist und ich durch die Arbeit an einer Split unserer bereits existierenden Projekte Fremdreich und Noxia in näheren musikalischen Austausch gekommen waren. Wir hatten dort beide zunehmend mit BM-fremden Einflüssen gearbeitet, entdeckten jedoch als Gemeinsamkeit unsere eigentliche Vorliebe für rohen, vor allem deutschen Black Metal der alten Machart. Das erste Harm Wulf-Tape entstand innerhalb weniger Wochen aus meinen gesammelten musikalischen Ideen in dieser Richtung mit einfachsten Mitteln und wurde 2016 über Werewolf Promotion aus Polen veröffentlicht, die ebenfalls 2017 noch eine CD-Version nachlegten.
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Seit der Gründung 2015 erschienen vier Werke, darunter das Debüt 2016 und ein Vollwerk, welches bereits zwei Jahre in der Vergangenheit liegt. Wie lief der Schaffensprozess ab, welche Werke sind Eurer Ansicht nach die Gelungensten und was ist vor allem für die Zukunft geplant?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Erschienen sind bisher genauer genommen drei Werke, da die Der Turm-EP als physische Veröffentlichung nur in Form der Split-7“ Vinyl mit Fortress of the Olden Days existiert. Seiten wie Metal-Archives werten dann den Upload auf Bandcamp als separate digitale Veröffentlichung, weil wir logischerweise nur unsere eigenen Titel von der Platte dort zur Verfügung stellen.
Das Debüt Endzeitnächte entstand recht zügig und geradlinig, wenn auch unter bescheidenen technischen Voraussetzungen und noch mit einem programmierten Schlagzeug. Insgesamt hört man hier noch die meisten Einflüsse ausländischer atmosphärischer Black-Metal-Stile, wie sie z.B. vor allem von den russischen Bands der 90er und frühen 2000er geprägt wurden, heraus. Die instrumentalen Zwischenspiele greifen teilweise Motive aus den folgenden Liedern auf und tragen dazu bei, dass mir das Album auch heute noch gut gefällt; die Produktion passte und das Album bekam damals recht positive Kritiken und Aufmerksamkeit trotz geringer Promo.
Fast parallel entstand die EP Der Turm, diesmal ergänzt durch einen Schlagzeuger, E. der auch das folgende Album Winterpfade eintrommelte. Die EP lässt den Übergang zur zweiten Schaffensphase gut nachvollziehen; der Klang wurde traditioneller in seinen Grundzügen und der eher trockene, deutsche Stil schimmert hindurch. Außerdem treten die melodischen Gitarrensoli hinzu, die in unserem neueren Material von Zeit zu Zeit Verwendung finden. Insgesamt finde ich, dass die EP unsere bis dato besten Stücke, wenn man die Lieder allein für sich nimmt, enthält.
Winterpfade enthält gute Stücke und bildet sicher den Bezugspunkt für das weitere Schaffen von HW. Leider litt das Material unter den schlechten Umständen seiner Entstehung; mehrere Umzüge, teilweise Datenverluste und ein langer Aufnahmeprozess unter wechselnden technischen Voraussetzungen erlaubten zu dem Zeitpunkt nicht das Klanggewand, das das Album verdient hätte. Eine komplette Neuabmischung und Wiederveröffentlichung zumindest einiger Lieder ist hier definitiv ein Ziel für die Zukunft.
Was die Zukunft anbelangt: Der Nachfolger mit dem Titel Schwert und Hexerei ist bereits fertiggestellt und wird voraussichtlich im Sommer auf die Menschenbrut losgelassen! Hier wird der bekannte Stil weiterentwickelt, aber mit einem großen Qualitätssprung hinsichtlich des Klangs. Wir haben aus früheren Fehlern gelernt und das Material in einem langsamen, aber koordinierten Prozess erschaffen, was natürlich, wenn man als Band größtenteils aufgrund der Wohnorte räumlich getrennt arbeitet, nicht immer einfach ist.
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Laut Metal Archives, und man bedenke, wir und unsere Leser kennen Euch noch nicht, bewegt ihr Euch thematisch im mythologischen und misanthropischen Bereich, welche Themen verarbeitet Ihr, in Eurer Musik noch und was würdet Ihr darüber hinaus, gern thematisieren?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Die Texte schreibt vor allem Zephirist, natürlich abgestimmt mit meiner/unserer musikalischen Vision der jeweiligen Stücke. Ich habe auf dem neuen Album zwei Texte beigesteuert; einen mit H.P.-Lovecraft-Bezug („Uralt“) und das Stück „Die letzten Söhne des Nordens“ über die Graue Schar aus Tolkiens Der Herr der Ringe, deren Geschichte und Schicksal wirklich guten Stoff für ein getragenes, episches Stück Schwarzmetall bietet.
Zephirist:
Ich würde die geschriebenen Texte meinerseits eher nicht als misanthropisch bezeichnen. Sie bedienen größtenteils bösartige und morbide Thematiken, welche die titelgebenden „Endzeitnächte“ wiedergeben sollen. Endzeitszenarien und grauenhafte Umweltromantik zeichneten die Lyrik des ersten Albums. Schon mit der nächsten Veröffentlichung „Der Turm“ wandte ich mich allerdings schon geheimnisvollen und „unaussprechlichen“ Themen zu. Nicht direkt Lovecraft-ig, dafür aber definitiv von seinem Schaffen inspiriert. Das Lied „Der Turm“ ist zum Beispiel inspiriert von Lovecrafts Vorliebe, alte Gemäuer und Gebilde mit gruseliger Mystik zu beschreiben (Siehe Werke wie „Die Glocke im Turm“ oder „Ratten im Gemäuer“.
Die Texte auf dem neuen Album Schwert und Hexerei besingen mehr blasphemische und barbarische Szenarien.
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Noch einmal zurück zum Namen Harm Wulf, dieser ist ja bekanntlich aus der Geschichte „Der Wehrwolf“ von Hermann Löns, entnommen. Was genau hat es damit auf sich, ist diese Geschichte direkt oder indirekt der Antrieb des musikalischen Entstehungsprozesses?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Einen direkten Bezug zu bisherigen Veröffentlichungen gibt es nicht. Der Bandname verkörpert zum einen (wer den Wehrwolf liest, versteht das) die knorrige, recht rohe und unbeugsame Natur des deutschen Black Metal, so wie wir ihn schätzen, spielen und hören wollen. Zum anderen natürlich die Wertschätzung des literarischen Werkes.
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Soweit wir erschließen konnten, seid Ihr Zwei, die einzigen und seit Beginn an, aktiven Mitglieder Eurer Formation. Sind für zukünftige Werke, neue Mitstreiter geplant, holt Ihr Euch gelegentlich Gastmusiker oder bleibt Ihr stets unter Euch und kreiert alles im Alleingang?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Das ist nicht ganz richtig; Die Gründungsbesetzung war Zephirist – Gesang, Ansuz – Gitarre, Völz – Bass. Letzterer verließ uns kurz vor Fertigstellung der Turm-EP, sodass ich ab dieser Veröffentlichung den Bass übernommen habe. Von 2017 bis 2020 war E. als Schlagzeuger fester Bestandteil der Band, und seit 2022 M. Ahrin, der durch seine Arbeit mit u.a. Graveland, Celtic Dance und Via Dolorosa bekannt ist. Im Moment ist das für die Aufnahmen durchaus zufriedenstellend, ein zweiter Gitarrist wäre natürlich für Liveauftritte wünschenswert.
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Bisher haben wir uns nur mit der thematischen Auslegung auseinander gesetzt, kommen wir zum, mitunter wichtigsten Aspekt, der Musik. In welcher Sparte, würdet Ihr Eure Musik genau verorten? Klar ist, es ist Black Metal, jedoch gibt es ja auch in diesem Bereich, unterschiedliche Spielweisen. Welcher seid Ihr am ehesten zugeneigt oder legt Ihr Euch da nicht fest?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Teilweise wurde ja auf die einzelnen Veröffentlichungen bereits eingegangen; wir spielen rohen, deutschen Underground-Black-Metal. Vermutlich könnte man unseren Grundstil als ziemlich „konservativ“ bezeichnen. Die späten 90er und frühen 2000er, mit ihren vielen kauzigen, authentischen und rohen Veröffentlichungen, da fühlen wir uns wohl. Das schlägt sich natürlich vor allem im Gitarrenspiel bei den Riffs und Melodien nieder, die sich eher langsam und unaufgeregt entwickeln, und ich denke, dass wir uns da deutlich von den allermeisten derzeit „angesagten“ deutschen Bands unterscheiden und folglich ein HW-Stück vermutlich auch blind leicht erkennbar wäre. Und das ist doch gar nicht so schlecht, auch wenn viele mit ihren heutigen Hörgewohnheiten vermutlich nichts damit anfangen können.
Zephirist:
Dem ist nichts hinzuzufügen. Ansuz und ich haben, wenn ich das so sagen darf, einen recht kauzigen Musikgeschmack neben Black Metal. Allerdings nehmen wir für HW deutlich Abstand davon, diesen in das Schaffenswerk einfließen zu lassen. Uns von der Masse abheben zu müssen ist nicht unser Ding und man weiß, was man mit HW bekommt. Rohen Black Metal.
𝕲.𝕺.𝕾.𝕭.:
Ist musikalisch betrachtet eine Abkehr, des bisherigen Schaffens geplant oder versucht Ihr der aktuellen Spielweise treu zu bleiben und wenn nicht, welche „Experimente“ soll es da, in Zukunft eventuell geben?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Wir setzen mit den neuen Album den eingeschlagenen Weg erst einmal fort und verfeinern ihn. Wer uns schon länger verfolgt, wird bspw. die dezente Zunahme an Gitarrensoli bemerkt haben. Natürlich stehen nach drei Vollalben dann ein paar Neuerungen und Weiterentwicklungen an. Wir machen uns da aber keinen Druck und bisher gibt es keine konkreten Vorstellungen darüber hinaus.
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Bei welchem Label oder Vertrieb seid Ihr derzeit und werden Eure Anforderungen in vollem Umfang erfüllt?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Wir sind derzeit bei Nebelklang. Die Produktion der CDs lief zügig und die Qualität ist sehr gut. Sicherlich hätte das letzte Album etwas mehr Promo vertragen können, aber da kam hinsichtlich Veranstaltungen, etc. nicht zuletzt die „Corona“-Politik in den letzten Jahren dazwischen.
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2020 erschien Eurerseits, dass letzte Werk, mit dem Namen „Winterpfade“, wann kommt das Nächste und wieso die lange Zwischenzeit. Gab es spezielle Gründe oder zieht sich einfach der Prozess des Musizierens etwas in die Länge?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Wie gesagt, das nächste Album ist bereits fertig und geht in den nächsten Tagen ins Presswerk. Unseren Schaffensprozess und die maßgeblichen Hürden (Entfernung, Arbeit, etc.) haben wir bereits oben angerissen. Abgesehen davon finde ich nicht, dass zwei Jahre zwischen zwei Vollalben eine lange Zeit sind. Wir sprechen hier von Musik, die wir in unserer Freizeit kreieren und auch die musikalischen Ideen dafür kann man nicht erzwingen.
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Nun zu den Fragen, die vor allem uns, immer brennend interessieren. Wie seht Ihr die derzeitige Entwicklung im Black Metal, aus ideologischer und auch musikalischer Sicht?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Man hat in den letzten 15 Jahren, maßgeblich dank des Internets, leider erleben können, wie wenig ernst sich die Szene selbst nimmt. Konsum und immer schneller wechselnde, immer dümmere Trends (Synthwave, Lana del Rey und pseudo-okkultes Gehampel, NS-Psychedelic Rock, muss ich noch mehr aufzählen…?) und die Flut uninspirierter Klonbands sind heute angesagt, statt Authentizität und Abgrenzung. Das Ergebnis ist, dass sich nun überall linke Freaks tummeln, die glauben, den Black Metal entern zu können und es erschreckenderweise auch, zumindest in der Öffentlichkeit, teils geschafft haben. Der Moment, in dem Black Metal ein Moralkorsett angelegt wird ist der, in dem er getrost als tot bezeichnet werden darf. Deshalb ist der müde Abklatsch von BM, den der „Mainstream“ produziert, bloß ein steriler Kastrat, passend zu seiner neuen Anhängerschaft aus Wochenend-Metallern und Soziologie-Studenten. Wenn ich schon das Schlagzeug mit seinem „klick-klick-klick“ und die runtergestimmten Gitarren höre, geht mir der Puls…
Das Gute an dieser Entwicklung ist, dass der verbliebene Kern der Szene sich zurück in den Untergrund verschiebt und die Trennschärfe zwischen denen, die in irgendeiner Weise künstlerisch, mit Zines, Promotion oder Fotos und Konzertberichten, tatsächlich etwas zur Szene beitragen und denen, die schon übermorgen den nächsten Trend konsumieren, wieder deutlicher wird. Und da kommen noch immer jedes Jahr gute Veröffentlichungen, vor allem aus dem Ausland. Versteht mich also nicht falsch; ich möchte keinen Rundumschlag gegen das, was ich als eigentliche BM-Szene bezeichnen würde, führen, sondern gegen die parasitären Erscheinungen, die sie überlagern.
Ich muss auch noch etwas spezifisches loswerden: Ich hoffe, der dunkle Meister hält in seiner Hölle ein ganz besonderes Öfli warm für all jene (neu-)rechten Spinner, die glauben, KATHOLIZISMUS und christlichen Moralvorstellungen das Wort reden, und gleichzeitig Black Metal für sich als irgendwie geartetes Instrument ihres „Kulturkampfes“ requirieren zu können – FUCK OFF!
Zephirist:
Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen.
Allerdings haben mich diverse Szenekonflikte in den letzten Jahren dazu gebracht, zu stagnieren.
Ich maße mir nicht an, mich als Verfechter des deutschen BM Kultes zu bezeichnen, da es in der Vergangenheit zu viele Leute gab, die A predigten und dann B taten.
Ich bin der Meinung innerhalb des Black Metals ist das wichtigste, wie Ansuz schon sagte, sich kein Moralkorsett anlegen zu lassen. Alles weitere geht mir mittlerweile gepflegt am Arsch vorbei.
Ich lasse die Leute tun, was sie wollen und denke mir meinen Teil.
In Interviews liest man eh nur dieselben Antworten: „BM ist tot“, „die Szene ist Schrott“ etc. Alles mit dem Hintergrund, auszudrücken: „Alles Poser außer ich“
Man vermisst das gewisse Augenmaß. Denken Leute wirklich, Black Metal Hörer sind knallharte Misanthropen und leben in einer einsamen Hütte in den dunkelsten Wäldern? Der beste Bezug wäre die aktuell stattfindende Ukraine Invasion. Dachten die Leute wirklich, Prediger von Tod und Gewalt würden dorthin pilgern, um Krieg zu spielen? Hier halte ich die Anprangerung von diesem Klientel als ordentlich kindisch und ignorant.
Für manche bin ich da bestimmt blasphemisch unterwegs, aber wenn man realistisch ist, ist der Black Metal eine Jugendkultur wie jede andere auch. Die Leute werden älter und Sturm und Drang ist immer noch nur eine Phase. Da kann man so viel die „alten Werte“ predigen, wie man will.
Ich ignoriere Sachen, die mir nicht gefallen und höre, was ich für gut und authentisch empfinde. Und da gibt es auch heute noch ordentlich viel gutes Material. Ich traue generell Leuten nicht, die immer wieder behaupten, sie hören ausschließlich die Klassiker und halten alles Neue von vorneherein für Schrott.
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Gibt es etwas, dass ihr, insofern die Möglichkeit bestünde, am Black Metal im Jahr 2022 ändern wolltet und wenn ja, was?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Ich würde gerne das DSL-Netz abschalten oder wahlweise Black Metal umfassend im Internet zensieren.
Zephirist:
Mehr fragwürdige und konspirative Konzerte. Alles andere kann gerne so weiter gehen. So hat man wenigstens ein wenig Belustigung nach dieser zermürbend langweiligen Zeit der letzten zwei Jahre.
𝕲.𝕺.𝕾.𝕭.:
Beinahe ganz vergessen, wird es künftig Bühnenauftritte geben oder sind sogar schon welche geplant?
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Wir werden im Herbst ein Konzert spielen; nähere Informationen gibt es dann sicher beizeiten über die geeigneten Wege. Wir haben jetzt einen sehr soliden Katalog an Liedern hinter uns und können uns gut vorstellen, diese von Zeit zu Zeit auf der Bühne darzubieten. Konzerte sind wichtig für die Energieübertragung zwischen Musiker und Publikum. Gespräche sind eigentlich, da rein auf intellektueller Ebene erfassbar, nicht geeignet für Black Metal, wenn es darum geht, die Essenz der Musik zu vermitteln. Ein Auftritt ist die bessere Gelegenheit dazu.
𝕲.𝕺.𝕾.𝕭.:
So, mein Fragenkatalog neigt sich dem Ende, das bedeutet für Euch: Alles was noch gesagt werden muss, kann jetzt in vollem Umfang erfolgen.
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Danke für das Gespräch! Haltet die Augen offen nach dem neuen Album Schwert und Hexerei!
𝕲.𝕺.𝕾.𝕭.:
Wir danken Euch, für Eure Zeit, die Offenheit und den Einblick in die Geschichte und den musikalischen Entstehungsprozess von Harm Wulf! Die letzten Worte, gehören Euch! Auch weiterhin, bestes Gelingen und auf viele weitere Jahre im Schwarzmetall.
𝕳𝖆𝖗𝖒 𝖂𝖚𝖑𝖋:
Ansuz:
Heil Satan!
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𝕸𝖚𝖘𝖎𝖐𝖆𝖑𝖎𝖘𝖈𝖍𝖊𝖗 𝕰𝖎𝖓𝖇𝖑𝖎𝖈𝖐: