𝕱𝖗𝖎𝖌𝖌 – 𝖉𝖎𝖊 𝕲𝖔𝖊𝖙𝖙𝖊𝖗𝖒𝖚𝖙𝖙𝖊𝖗

Frigg gilt als Göttin der Fruchtbarkeit, der Liebe und als Muttergöttin, Schützgöttin des Lebens und der Ehe, Himmelskönigin und Hochgöttin der Asen.
Sie ist Hüterin des Herdfeuers und des Haushaltes.


In der nordischen Mythologie zeugte Frigga mit Odin die Götter Balder, Hödur, Hermodr, Bragi und die Walküren. In Asgard ist Fensal, der Sumpfsaal, als ihr Wohnsitz überliefert. Sie soll die Wolken gewebt haben, dies lässt eine Assoziation, zur heutigen „Frau Holle“ zu. Außerdem hieß es, dass Frigg auf einem goldenen Wagen einhergefahren sein soll, welcher mit zwei weißen Katzen bespannt ist. An anderer Stelle sind es Luchse, hier schwanken die Überlieferungen.

Friggs Tag ist der Freitag als frijetag oder friatag (althochdeutsch „Tag der Fria“, englisch Friday, nach ihr oder Freya benannt).


Um ihren Sohn Baldur zu schützen, zwang Frigg allen Dingen und Lebewesen in der Welt das Versprechen ab, ihm nicht zu schaden. Alles willigte ein, doch sie vergaß die Mistel, da sie von dieser keine Gefahr vermutete. Dies wurde Baldur zum Verhängnis, als Loki dem blinden Hödur einen Mistelspeer gab, von dem Baldur schließlich getötet wurde.


Ihr Pendant bei dem zweiten Göttergeschlecht, dem Geschlecht der Vanen ist Freya.

Als „Königin der Asen“ dient Frigg als Vorbild für ihre weiblichen Jünger und das Haus ist ihre Domäne. Die Göttin wird von ihren Anhängern oft um Hilfe bei den Haushaltskünsten und Handwerken gebeten, besonders beim Spinnen von Wolle. Nach dem nordischen Glauben ist dies auch eine Tätigkeit, an der die Göttin selbst beteiligt ist. Es heißt, dass die nordische Göttin die Wolle „der Schafe“ in den Wolken zum Weben und Spinnen von Kleidung für die Asen verwendet.

Diese Gottheit war für den Frieden und die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung verantwortlich. Sie war auch als „Dame der Halle“ bekannt, deren Aufgabe es war, das Met-Horn bei den Festen zu tragen, die zur Begrüßung der zurückkehrenden Krieger veranstaltet wurden. Diese Verbindung mit dem Fest erlaubte es ihr auch, als Patronin der Diplomatie gesehen zu werden, und sie wurde von führenden Persönlichkeiten auf diesem Gebiet begehrt.

Ein weiteres interessantes Element, das in Friggs Geschichten auftaucht, bezieht sich auf die Mägde, die ebenfalls Göttinnen sind und ihn in den Nebelpalast namens Fensalir begleiten. Von den 11 Göttinnen, die in der Nähe von Frigg sitzen, werden drei von ihnen als Friggs Lieblinge bezeichnet: Lin, Fulla und Gna.

Die Göttin Frigg, in der Mitte, zeigt nach links und befiehlt offenbar Gná auf ihrem Pferd Hófvarpnir, ein Rennen für sie zu laufen. Rechts von Frigg steht Fulla, die Friggs Eski (eine Aschenkiste) hält.