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Mit diesem und folgenden BeitrÀgen, erschaffen wir eine neue Kategorie auf unserer Seite, welche sich ausschließlich mit nordisch/germanischer Mythologie, also unserem Artglauben beschÀftigen wird. Wir werden BrÀuche und Gâtter nÀher beleuchten um so eine neue Verbindung zu unseren Ahnen herstellen zu kânnen.

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Freyr und Freija bilden ein unzertrennliches GΓΆtterpaar, wie Tag und Nacht, Sommer und Winter. Im Folgenden werden wir Freyr, den Gott der Fruchtbarkeit und der Jagd, mythologisch erlΓ€utern.


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Abgeleitet von dem protogermanischen Wort *frawan, bedeutete der Name „Freyr“ in der nordischen Sprache „Herr“.

Dieses Wort war das mΓ€nnliche GegenstΓΌck zu „Freyja“, was „Dame“ bedeutet, so wie Freyr selbst das GegenstΓΌck zu seiner Zwillingsschwester war.


Es heißt, dass Freyr und Freyja die Kinder Niârds (Njârðr) und der Skadhi waren, und diese wiederum war eine Tochter des Riesen Thiassi. Durch seine Attribute wird er zudem als Gott der Fruchtbarkeit und der Jagd aufgefasst. Freyja hingegen wird durch ihre Attribute mit dem Mond verbunden und zudem als Gâttin der Liebe bezeichnet. Freyr und Freyja sind ein Geschwisterpaar, sie bilden eine ewige Einheit.

Freyr gehΓΆrte zu den Wanen, die hauptsΓ€chlich FruchtbarkeitsgΓΆtter waren. Er warb um die Tochter des Riesen Gymir aus JΓΆtunheim. Ihr Sohn FjΓΆlnir sollte zu einem der sagenhaften KΓΆnige Schwedens werden. Nach dem Wanenkrieg wurde Freyr als den Asen zugehΓΆrig betrachtet und erfuhr eine ihnen gleichwertige Verehrung.

Freyr hatte das von Zwergen gebaute Schiff Skidbladnir, in dem alle Asen mit RΓΌstung Platz hatten, und das immer mit Wind im RΓΌcken segelte, wohin man wollte. Der Zwerg Brokkr hatte fΓΌr ihn auch den goldenen Eber Gullinborsti (β€žder mit den goldenen Borstenβ€œ) geschmiedet. Er heißt auch SlΓ­Γ°rugtanni (β€žder mit den gefΓ€hrlichen Hauernβ€œ). Er zieht Freyrs Wagen und lΓ€uft durch die Luft und ΓΌber das Wasser dabei erleuchtet er die Dunkelheit, mit seinen goldenen Borsten.

Eber und Pferd sind dem Freyr besonders geheiligte Tiere. Ihm zu Ehren, wurde zur Erntezeit oft ein Eber als Opfer fΓΌr Fruchtbarkeits- und Ernterituale gewΓ€hlt.
Freyr herrschte ΓΌber Regen und Sonnenschein und wachte als Fruchtbarkeitsgott ΓΌber das Wachstum und konnte so, reiche Ernten ermΓΆglichen.

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Einst hatte sich Freyr auf Wotans/OdinsThron (Hlidskialf) niedergesetzt, von dem aus der Himmelsgott die gesamte Welt ΓΌberblicken konnte. Als er seinen Blick auf JΓΆtunheim lenkte, sah er eine schΓΆne Jungfrau aus dem Hause des Riesen Gymir kommen. Nach der eddischen Dichtung SkΓ­rnismΓ‘l, war diese schΓΆne Frau Gerda, Tochter der Aurboda.

Freyrs Knecht, der Getreue Skirnir, bot sich an, die Brautwerbung zu ΓΌbernehmen. Er bat daher darum, dass Freyr ihm ein Pferd und sein Schwert geben solle. Damit ausgestattet, begab er sich nach JΓΆtunheim und als Gerda ihn in die Halle gebeten hatte, versuchte er sie zunΓ€chst, mit Versprechungen zu ΓΌberzeugen. Er bot ihr elf goldene Γ„pfel und dann sogar Odins Goldring Draupnir an, doch sie lehnte ab, Freyrs Gemahlin zu werden. Daraufhin drohte er, ihr mit dem Schwert ihr Haupt abzuschlagen. Erst als Skirnir der schΓΆnen Riesin mit einem Fluch ewiger HΓ€sslichkeit droht, willigt Gerda ein. Aus Dank fΓΌr die Minnedienste seines Dieners ΓΌberlΓ€sst Frey Skirnir sein Zauberschwert und sein Pferd.

Ohne sein Schwert, das ihn unbesiegbar gemacht hatte, ist Freyr schließlich in Ragnarâk beinahe wehrlos. Nur mit einem Hirschgeweih bewaffnet muss er, dass Mannsbild der Gâtter, seinem Erzfeind, dem Feuerriesen Surt nahezu chancenlos gegenübertreten und mit ihm auf Tod und Leben kÀmpfen.

Der Kampf dauert nicht lange, Freyr stirbt und Surt schleudert Feuer in die Welt, zerstΓΆrt die BrΓΌcke zwischen Asgard (GΓΆtterwelt) und Midgard (Menschenwelt) und entfacht den alles verheerenden Weltenbrand.