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Feldgrau ist noch ein recht frisches Projekt, welches sich in diesem Jahr, erstmalig mit einer Demo zu Wort meldete. Wir haben uns die, im Januar verΓΆffentlichte, Zweititel-Demo, genauer angesehen und werden in den folgenden Zeilen klΓ€ren, ob es sich hierbei um ein Projekt handelt, dass weiter verfolgt werden sollte, oder besser wieder im SchΓΌtzengraben verschwindet.


„Ravager“ – Gitarre, Bass, Stimme

Die Zweimann-Truppe, bestehend aus „Great Warmaster“, der fΓΌr Schlagwerk und Gesang verantwortlich ist, sowie „Ravager“, der ebenfalls stimmlich aktiv ist und darΓΌber hinaus an Gitarre und Bass sein Unwesen treibt.

Die Demo erschien im Januar diesen Jahres und verfΓΌgt ΓΌber zwei Titel, die eine GesamtlΓ€nge von knappen acht Minuten aufweisen. Das ist nicht sonderlich lang, reicht allerdings, um einen Einblick zu erhalten, ΓΌber musikalisches und lyrisches KΓΆnnen. Optisch ist diese Demo, trotz der wenigen musikalischen BeitrΓ€ge, schΓΆn gestaltet und verfΓΌgt ΓΌber ein kleines, hochwertiges Beiheft.

„Great Warmaster“ – Stimme, Schlagzeug

Musikalisch ist Feldgrau im „Raw-Black Metal“ anzusiedeln, das Tempo ist durchweg straff, allerdings nicht rasend. Die KlanqualitΓ€t ist, fΓΌr eine Demo, durchweg absolut vernΓΌnftig. Die Stimme(n) sind dauerhaft gut klanglich vertreten und mit etwas geΓΌbtem GehΓΆr, ist es mΓΆglich die Texte zu verstehen.

Der erste Titel, mit dem Namen „Dissembling Human Nature“ ist ein misanthropisches StΓΌck. Gleich zu Beginn wird aus allen Rohren gefeuert und die krΓ€chzend, mit Hall unterlegte Stimme unterstreicht den gewollten Charakter. Die Riffs sind relativ simpel gehalten, bewegen sich aber in einem rhythmischen Konstrukt, das gut zum angestrebten Konzept passt, roh, aber nicht billig.

„Bombennacht“ beginnt mit heulenden Sirenen und ist im Tempo etwas langsamer, dadurch allerdings krΓ€ftiger unterwegs. Hier wurden dann auch etwas ausgefallenere Riffs integriert, die eine minimal steigernden melodischen Charakter erzeugen. NatΓΌrlich nicht ΓΌberschwΓ€nglich, sondern dezent, denn es bleibt roh und kalt, von Anfang bis Ende.

Thematisch ist „Feldgrau“ im ersten Weltkrieg angesiedelt und vermittelt die KΓ€lte und das Grauen, zumindest musikalisch doch sehr spΓΌrbar. Ein komplettes Album in diesem Themengebiet, mit Γ€hnlicher AtmosphΓ€re, wΓ€re sicher ein gelungener Streich.


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Trotz der kurzen Laufzeit, ist „Feldgrau“ eine wahrhaft gute Alternative zu Kasperkappellen wie Knonenfieber. Musikalisch eindeutig und offensichtlich auch themenversiert, hat mich dieses Demo, in den fast acht Minuten, wirklich mitgerissen. Diese VerΓΆffentlichung macht Lust auf mehr und die Vorfreude auf ein Komplettwerk ist jedenfalls, mehr als gegeben.

Bleibt zu hoffen, dass die musikalische Richtung beibehalten wird und wir uns zukΓΌnftig auf weitere Werke freuen dΓΌrfen.

Nichtsdestotrotz, gibt es von meiner Seite, eine absolute HΓΆrempfehlung!
Wer die zwei Herren unterstΓΌtzen mΓΆchte, findet etwas weiter unten, KontaktmΓΆglichkeiten, dort kann das aktuelle Demo auch bestellt werden.

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