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Bereits im September 2020 erblickte die nunmehr dritte Verรถffentlichung der Gruppe ,,Lunar Chaliceโ€, mit dem Titel ,,Medieval Cults of Heresyโ€, das Licht der Welt. Da uns ,,Lunar Chaliceโ€ bisher kein Begriff waren, riskierten wir ein Ohr an dieser aktuellen EP des Projektes, welches sich den Themen Satanismus, Ketzerei und Hexerei verschworen hat. Unsere Eindrรผcke erfahrt ihr im Folgenden.


Optisch gestaltet sich ,,Medieval Cults of Heresyโ€ recht simpel, was fรผr eine EP mit einer Laufzeit von circa 21 Minuten vollkommen in Ordnung geht. Innerhalb eines dreiseitigen Digipaks erhรคlt der Hรถrer einen knappen Einblick in die Entstehung des Werkes und den daran beteiligten Personen, sowie einen ersten, optischen Einblick in das, was ihn beim Hรถren der Scheibe erwarten wird. Kommen wir daher auch ohne Umwege zur musikalischen Seite der EP.

Entbehrend einer Einleitung, wird ,,Medieval Cults of Heresyโ€ durch ein Riff der alten Schule erรถffnet, welches, zusammen mit den restlichen Instrumenten, in eine druckvolle und recht klare Produktion gekleidet ist. Danach prรคsentiert sich ,,Malleus Pontificarumโ€ als ein รคuรŸerst aggressives Stรผck Schwarzmetalls, primรคr angesiedelt im schnellen Tempobereich aber auch nicht davor zurรผckschreckend, das Tempo etwas rauszunehmen um sich anschlieรŸend ebenso garstig, wie zรคh aus der heimischen Anlage zu ergieรŸen. Diesen, eher langsameren Pfad setzen ,,Lunar Chaliceโ€ im zweiten Stรผck dieser EP mit dem Titel ,,The Devils Work (Teufelsburg)โ€, welches dรผster und schleppend beginnt, fort, bevor man in der zweiten Hรคlfte des Liedes wieder deutlich aggressiver zu Werke schreitet. Auch die verbleibenden zwei Stรผcke auf ,,Medieval Cults of Heresyโ€ folgen diesem Schema, sodass รผber die 20 Minuten Spielzeit eine einheitliche, รคuรŸerst finstere Klangkulisse entsteht, welche perfekt zu den auf der EP verarbeiteten Inhalten passt und es auch versteht den Hรถrer in seinen Bann zu ziehen, sodass von Anfang bis Ende des Werkes das Interesse des Hรถrers nicht verloren geht und ein geschlossener Eindruck entsteht.


Fazit:

Mit ihrer dritten Verรถffentlichung ,,Medieval Cults of Heresyโ€ liefern Lunar Chalice einen kurzweiligen, aggressiven und mit einer gelungenen Atmosphรคre ausgestatteten Tontrรคger. Man erfindet hier das Rad zwar nicht neu und bietet dazu recht wenig Abwechslung, versteht es aber die 20 Minuten Spielzeit nicht langatmig werden zu lassen. Wer also Schwarzmetall, der an alte Werke aus Schweden erinnert, etwas abgewinnen kann, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Unsererseits gilt eine klare Kaufempfehlung.

Erhรคltlich bei Dominance of Darkness Records

Musikalischer Einblick:

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