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Vor kurzem erhielten wie eine รผberraschende Nachricht mit einer Bitte, dieser Bitte kommen wir jetzt nach. Es handelt sich hierbei um die ehrliche und kritische Rezension eines Death Metal Werkes aus deutschen Gefilden.

Der Name des musikalischen Unterfangens ist „Donnerhall“ und mit dem Albumtitel „DeIslamize“ ist auch schnell deutlich zu erkennen, wohin die inhaltliche Reise gehen wird.ย  Ob sich die genauere Begutachtung und letztlichย  eine Anschaffung lohnt, sollen folgende Zeilen klรคren.

„Donnerhall“ ist ein Einmannprojekt ausย  Sรผddeutschland, dessen Stimme und Instrumente von „Siggi Nachtschatten“ bedient werden. Viel wissen wir nicht, aber fรผr den ersten Eindruck sind das wohl ausreichend Informationen.

Wie Eingangs bereits erwรคhnt, handelt es sich bei „Donnerhall“ eher um Death/Black Metal, wobei hier zumindest musikalisch und auch gesanglich der Death Metal ganz klar die Fรผhrungsposition รผbernimmt. Hรถrbar lehnt sich das gesamte Werk an klassische Oldschool Death Metal Kapellen an. Fรผr jene, die wie ich, irgendwann in ihrer Jugend mit Bands wie „Obituary“ oder „Malevolent Creation“ in Berรผhrung kamen,ย  werden hier Erinnerungen geweckt. Man kรถnnte wohl auch musikalische Parallelen zu bekannten Truppen wie „In Tyrannos“ ziehen. Auch stimmlich lassen sich hier durchaus Vergleiche erheben, nichtsdestotrotz hebt sich „Donnerhall“ bewusst hervor, auf seine ganz eigene Weise.

Insgesamt bekommen wir in den zirka 33 Minuten feinsten Death (weniger Black) Metal geboten, der instrumentalisch absolut zu รผberzeugen weiรŸ. Schnelle Schlagzeugeinlagen, kreischende Gitarrenriffs, die sich mit klassischen und fรผr das Genre รผblichen Midtempoparts und „Breakdowns“ abwechseln. Wenn man den Inhalt einmal ausblenden wollte, kรถnnte man hier wirklich von einer Neuauflage von (zB) Obituary ausgehen.


Der Hรถrer bekommt acht Titel geboten, die inhaltlich nur so vor Islamfeindlichkeit strotzen. Ein echter Genuss, wenn man mich fragt. Hier wird sich an ein Thema herangewagt, dass insbesondere im Black Metal stellenweise noch galant umschifft wird. Dabei muss aber erwรคhnt werden, dass die Texte nicht zu stumpf wirken, wie man anfangs vielleicht vermuten kรถnnte. Das Gute ist, man kann dieย  lyrischen Ergรผsse jederzeit nachlesen und sich so zum mit grรถlen hinreiรŸen lassen, denn alle acht Titel sind niedergeschrieben, was einen zusรคtzlichen Anreiz bietet. Das vierseitige Beiheft ist demnach auch nicht zu verachten, optischย  ansehnlich und mit dem Macher hinter „Donnerhall“ verschรถnert.

Man sollte hier aber insgesamt erwรคhnen, wer politisch inkorrekten Schwarzmetall erwartet, ist hier wahrlich schief gewickelt. Sollte es eine NSDM (NS-Death Metal) Sparte geben, dann wird diese wohl mit „Donnerhall“ gefรผllt werden. Da aber wohl jeder eingefleischte Schwarzmetallhรถrer irgendwann auch einmal Death Metal gehรถrt hat (so sehr es auch die meisten leugnen wรผrden), sollte man diesem brachialen Werk durchaus eine Chance geben und rein hรถren.

Fรผr mich war es ein echter Genuss, vor allem eben aus dem Aspekt heraus, dass im Death Metal tatsรคchlich meine Anfรคnge liegen und ich hier eine politisch inkorrekte Zeitreise erleben durfte. Jeder, der mit dem Islam genau so viel anfangen kann wie „Siggi Nachtschatten“, sollte sich diese musikalische Darbietung zu Gemรผte fรผhren.

Vor allem der Titel „Sturmfront“ wird wohl auch den letzten Zweifler รผberzeugen, aber hier mรถchte ich nicht zu viel vorweg nehmen. Ein absolut technisch und stimmlich versiertes Werk,ย  von der ersten bis zur letzten Minute.

Das Album „DeIslamize“ gibt es direkt beim Musiker kรคuflich zu erwerben.

Titelliste:

ย 1. Deislamize
2. Eisenkreuzritter
3. Hydra
4. Johannam
5. Lanius Vult
6. Muslimcrusher
7. Nuke Mekka
8. Sturmfront

 

Eine Hรถrprobe darf natรผrlich nicht fehlen:

Bilder: Donnerhall
Rezension: Todfeindย