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Da haben sich vor kurzem Wolfmond Production und M. H. Frost ans Werk gemacht und einen lΓ€ngst vergriffenen Zweiteiler neu aufgelegt.
Die Rede ist vom Einmannprojekt „Pestheim“, dass mit dem Duo „Modgudr“ ein Gemeinschaftswerk verΓΆffentlichte, das auf den Namen „Hymns From The Eternal Kingdom“ getauft wurde. Was sich hinter diesem Zweiteiler verbirgt und ob sich ein Kauf lohnt, mΓΆchten wir im Folgenden nΓ€her beleuchten!


Die CD, welche ΓΌber Wolfmond Production verΓΆffentlicht und vertrieben wird beinhaltet jeweils fΓΌnf Titel der jeweiligen Kapellen, deren Beginn die Einmannschmiede „Pestheim“ ΓΌbernimmt. Aber eins nach dem anderen.
Bereits im Jahre 2015 erblickte dieser Zweiteiler das Licht der Welt und wurde in nur sehr geringer Auflage produziert. Um das Projekt „Modgudr“ auch wieder etwas in Fahrt zu bringen, an dem M. H. Frost ebenfalls beteiligt ist, erfolgte nun die erneute VerΓΆffentlichung.

Der Großteil der Aufnahmen beider KapellenΒ  liegt nun ein paar Jahre zurΓΌck, so sind die verwendeten Titel von „Pestheim“ bereits in den Jahren 2013 und 2014 entstanden und die TonstΓΌcke von „Modgudr“ im Jahre 2015.


Musikalisch erkennt man bei beiden eine deutlich andere Herangehensweise, das kΓΆnnte auch daran liegen, dass „Modgudr“ eher im Black/Death angesiedelt ist und „Pestheim“ roher und klassischer Schwarzmetall. Hinzu kommt, dass das Schlagwerk bei „Modgudr“ von Inferno ΓΌbernommen wurde und somit nochmal einen vΓΆllig anderen Beiklang erhΓ€lt.

„Pestheim“ bewegt sich im Bereich des rohen und unverwechselbaren Black Metal, der sich ohne große SchnΓΆrkel zu behaupten weiß, wΓ€hrend „Modgudr“ mit tiefen Growls und allerhand Detah Metal EinflΓΌssen ein enormes Kraftpaket schnΓΌrt.

Textlich sind sich beide hingegen wieder sehr Γ€hnlich, da M. H. Frost in beiden Projekten sowohl den lyrischen als auch den stimmlichen Teil ΓΌbernimmt.
Wer jetzt aber glaubt, dass hier quasi ein und das Selbe musikalische Erlebnis in zwei unterschiedliche Namen gepackt wurde, der irrt gewaltig.


Optisch ist „Hymns From The Eternal Kingdom“ schlicht gehalten, das Beiheft verfΓΌgt ΓΌber zwei Seiten, welches nur einen groben Einblick in die Entstehung beider Werke zulΓ€sst. Das Titelbild (Cover) ist im „Frost-ΓΌblichen“ Stil gehalten und erfΓΌllt einen eindeutigen Wiedererkennungswert. Auf der RΓΌckseite bekommt der HΓΆrer eine klare und strukturierte Titelansicht.

Um sich einen Eindruck ΓΌber dasΒ  Schaffen beider Kapellen zu machen, ist dieser Zweiteiler bestens geeignet. Man bekommt von beiden Seiten eine ordentliche Ladung Schwarzmetall um die Ohren geschmettert und die zusΓ€tzlichen Stilelemente bei „Modgudr“ sorgen hier fΓΌr ausreichend musikalische Abwechslung.

FΓΌr die Sammler unter uns bekommt man sogar noch eine kleine Zugabe. Ein A3 Poster ergΓ€nzt hervorragend die Neuauflage und sorgt so fΓΌr einen zusΓ€tzlichen Anreiz, der aber die Musik nicht im geringsten hinten anstellt. Wer also 2015 die Erstauflage verpasst haben sollte, dem wird hier eine einmalige Gelegenheit geboten.

Wer sich einen akustischen Anreiz holen mΓΆchte, dem sei folgendes Video ans Herz gelegt.