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FΓΌr uns startete das Jahr 2019 nicht nur intern mit einigen VerΓ€nderungen sondern auch etwas verspΓ€tet mit dem ersten Konzertbesuch im neuen Jahr.
Es sollte natΓΌrlich ein besonderes Spektakel sein und was bietet sich diesbezΓΌglich besser an als ein Neuschwabenland Konzert im Herzen Dunkeldeutschlands?


Die ΓΌbliche Γ–rtlichkeit, die jedem regelmÀßigen Besucher bereits bekannt sein dΓΌrfte, mΓΌssen wir auch dieses Jahr nicht nΓ€her beleuchten. GemΓΌtliches Ambiente in richtiger Umgebung, mit dazu passender professioneller Tonkulisse dΓΌrften als Schlagworte vΓΆllig genΓΌgen.


Todesmarsch:

Die Herren aus ThΓΌringen erΓΆffneten diesen Abend, zwar etwas verzΓΆgert aber dies sollte der kommenden Darbietung keinerlei Minuspunkte bescheren. Mit dem ersten Titel „Der ErlΓΆser“ lieferten Todesmarsch gleich einen bombastischen Einstieg, der lediglich die Einleitung fΓΌr fΓΌnf weitere sein sollte. Wir kΓΆnnen eigentlich nicht genau festlegen, welcher dieser insgesamt sechs TonstΓΌcke unser Favorit gewesen ist, denn um es auf den Punkt zu bringen, waren alle ausnahmslos mitreißend und ein regelrechter Hochgenuss! Unter all den Darbietungen versteckte sich auch noch nicht verΓΆffentlichter Titel, der den Namen der Truppe trug.

Trotz ihres ersten Auftrittes in dieser Konstellation und der im NachgesprΓ€ch geΓ€ußerten „NervositΓ€t“ lieferten Todesmarsch einen mehr als ΓΌberragenden Auftritt hin, der wohl auch den letzten Skeptiker zum Erwerb ihrer aktuellen ErstverΓΆffentlichung „We’re Planning Your Fall“ bewegte. Mit dem allseits bekannten StΓΌck „Lenker der Schlachten“ rΓΌttelten sie auch den letzten Anwesenden wach und kreierten dadurch eine durchaus aufgeheizte Stimmung, die sich den restlichen Abend auch weiterhin durchzog. Sowohl als Einstand als auch gesamt betrachtet, war das wohl der Auftritt des Abends!

 


Acherontas:

Die letzte Gruppe des Konzertes sollten Acherontas sein, welche fΓΌr viele der Anwesenden auch die Hauptattraktion, sowie der ausschlaggebende Grund fΓΌr das Erscheinen darstellten. Bekannt als AnhΓ€nger des okkult-satanischen Schwarzmetalls, lieferten diese aber nicht eine rituelle Darbietung ab, die oftmals schnell kitschig wird und der Langeweile anheim fΓ€llt, sondern einen intensiven, vor Leidenschaft und Energie strotzenden Auftritt. DieΒ  Energie der Gruppe sprang auch just von der BΓΌhne auf das Publikum um, welches sich kaum mehr noch auf den PlΓ€tzen halten konnte.

Mit dem Klassiker ,,Wampyric Metamorphosis“, welches aus den Zeiten „Stutthofs“, der Acherontas vorangegangenen Kapelle stammt, wurde der gesamten Darbietung noch zusΓ€tzlich die Krone aufgesetzt und verstand es die Anwesende HΓΆrerschaft ΓΌber eine Spielzeit, von sicherlich einer knappen Stunde zu fesseln und zu begeistern. Im Publikum zeigte sich merklich, dass Acherontas ihrem Ruf gerecht wurden und die hohen Erwartungen an sie definitiv erfΓΌllten, mit Bravur.


Fazit:

Das Jahr begann wie Eingangs erwÀhnt für uns mit diesem Konzert und stimmte somit eine hoffentlich ebenbürtige Konzertsaison an. Wir sind und waren von NSL und deren Organisatoren immer hohe QualitÀt gewohnt und wurden auch dieses Mal nicht enttÀuscht. Die Konstellation der gestrigen Kapellen war wie gewohnt vorzüglich und wir sind erneut voll auf unsere Kosten gekommen! Die hohen Erwartungen an Todesmarsch und Acherontas wurden indes in vollem Umfang erfüllt und somit bleibt abschließend festzuhalten: Einmal NSL immer wieder NSL! Wir danken an dieser Stelle sÀmtlichen Organisatoren und Mithelfern für dieses Konzert und die Mâglichkeit auch in Zukunft solche Auftritte in der bunten BRD erleben zu dürfen!

Wir bitten die nochmals deutlichere KΓΌrzung zu entschuldigen, die zwei zusΓ€tzlich anwesenden Kapellen mΓΆchten nicht genannt werden (aus welchen GrΓΌnden auch immer) und haben somit offiziell NICHT gespielt! Eine der beiden Gruppen war als Ersatz fΓΌr Nabat gedacht, welche aus privaten GrΓΌnden kurzfristig verhindert waren.Β 
Augen auf beim CD-Kauf.


Bericht: Todfeind
Bilder: Eirikr, Hermann