Kaltfront – Erste EindrΓΌcke – EP Analayse

Kaltfront, ein zuerst als Einmannprojekt geplantes Unterfangen, welches im August 2017 das Licht der Welt erblickte und im SΓΌden Deutschlands beheimatet ist! Auch wir sind vielmehr zufΓ€llig darauf gestoßen und haben umgehend Kontakt mit den Herren aufgenommen, welche uns ohne große Umschweife ihre EP „A World In Grey“ zukommen ließen. Wir mΓΆchten Euch diese EP und natΓΌrlich Kaltfront als solches etwas nΓ€her bringen!

FΓΌr die erste VerΓΆffentlichung ist die EP entsprechend einfach gehalten, man mΓΆchte vielmehr musikalisch ΓΌberzeugen, eben eine klassische Demoversion. Kaltfront verspricht aber, dass in BΓ€lde eine Tapeversion folgen wird.

Wir bekommen eine eigens angefertigte CD mit vier Titeln und einer durchschnittlichen Laufzeit von sechs Minuten pro TonstΓΌck, einzig „Dead Dreams“ wird uns in ÜberlΓ€nge prΓ€sentiert, so kommt eine Gesamtspielzeit von 25 Minuten zustande. Bemerkenswert ist, dass selbst diese Demo bereits ΓΌber ein handfestes GrundgerΓΌst verfΓΌgt, inhaltlich als auch musikalisch versteht sich.

Die vier gebotenen Titel werden zu keinem Zeitpunkt langweilig oder gar einseitig, nicht einmal eine minderwertige Produktion ließe sich hier vermuten, ganz im Gegenteil! Der Klang ist durchweg professionell und man hΓΆrt das P. (seines Zeichens GrΓΌnder und Frontmann der Formation) weiß, was er an den Instrumenten zu tun hat. Die Stimme von B. ist in allen uns gebotenen StΓΌcken krΓ€ftig sowie verstΓ€ndlich und fΓΌgt sich nahtlos in die dazu passenden KlΓ€nge ein.Β  Texte wurden keine abgedruckt, jedoch kann jeder Interessierte, diese auf der offiziellen Kaltfront – Weltnetzseite nachlesen.

Alle vier TonstΓΌcke sind weitestgehend im Midtempo gehalten und ungewΓΆhnlich melodisch, ohne dabei kitschig zu wirken. Man wird sofort in dessen Bann gezogen und ist beinahe enttΓ€uscht, dass nach 25 Minuten bereits Schluss ist.

Textlich wurde viel, natΓΌrlich passend zur Gesamtstimmung und Musik, Melancholie und Schmerz einbezogen, eine gewisse Dunkelheit macht sich breit und zieht den HΓΆrer mitten in destruktive Vorstellungen, die durch besonders hervorgehobene Parts, musikalisch unterstrichen werden.

Einige der StΓΌcke, auch in Ursprungsformaten (zB. mit anderem SΓ€nger) kΓΆnnen auf der Weltnetzseite belauscht werden und bieten einen Vorabeinblick, verraten jedoch nichts ΓΌber das Gesamtwerk und lassen so genug Spielraum und Lust zum Kauf der EP, ob nun auf Tape oder CD. Die Kassettenversion wird im ΓΌbrigen ΓΌber ein recht bekanntes Label verΓΆffentlicht und vertrieben werden.

Fleißig arbeiten die Herren von Kaltfront unterdessen an weiteren Stücken, um Ende des Jahres ihr erstes vollstÀndiges Album verâffentlichen zu kânnen.

Fazit:

Wir sind immer wieder ΓΌberrascht, welch Perlen und SchΓ€tze der Schwarzmetall-Untergrund fΓΌr uns bereit hΓ€lt. In diesem Fall, ein Genuss fΓΌr die Ohren und wir hoffen instΓ€ndig, mehr von der sΓΌddeutschen Truppe in Zukunft hΓΆren uns vielleicht auch sehen zu kΓΆnnen!

 

Ihr wollt Euch ein eigenes Bild machen? Dann besucht die folgende Seite, hΓΆrt rein, lest und wenn Euch gefΓ€llt was dort geboten wird, unterstΓΌtzt Kaltfront mit dem Erwerb dieser EP!

Kaltfront Seite: http://kaltfront.net

 

„A World In Grey“ – von uns eine absolute Empfehlung und besten Dank an P. fΓΌr das, zur VerfΓΌgung gestellte Material!