Warum wir niemanden einen „guten Rutsch“ wΓΌnschen?

 

Bedeutung:

Der erste Jahrestag im jΓΌdischen Kalender ist der β€œRosh ha-Shana”. Im JΓΌdischen und spΓ€ter auch im Deutschen verwandelte sich β€œRosh” allmΓ€hlich in β€œRutsch”, was heute missverstanden wird. Mit dem jΓΌdischen Neujahrsfest wird eine Zeit der Reue und Umkehr eingeleitet, die am Yom Kippur, dem VersΓΆhnungstag, endet. WΓ€hrend eine Vielzahl jΓΌdischer Feiertage ihren Ursprung aus historischen Ereignissen haben, sind β€œRosh ha-Shana” und β€œYom Kippur” religiΓΆse Feste.Nach der Tradition wird am Rosh ha-Shana (=Beginn des Jahres) das Buch des Lebens aufgeschlagen und ein Urteil ΓΌber den Lebenswandel der Menschen geschrieben. Die darauf folgenden zehn Tage dienen der Reue, Umkehr und VersΓΆhnung. Streitigkeiten und Unfrieden sollen beseitigt und schlechte Gedanken bereut werden. Der β€œYom Kippur”, ist das hΓΆchste religiΓΆse Fest im Judentum. An ihm wird das Urteil besiegelt und das Buch geschlossen. Als Erkennungsmerkmal dieser β€œheilgen, jΓΌdischen Zeit”, werden wΓ€hrend dieser Dauer die Synagogen in weißer Farbe gehalten. Am Tag des β€œYom Kippur” wird aus dem Buch Jona gelesen: β€œDer Prophet Jona sprach vor den Bewohnern der Stadt Ninive vom gΓΆttlichen Strafgericht. Die Menschen bereuten ihre SΓΌnden und wurden gerettet.”

Γ„hnlich wie Samstag (abstammend vom Samuelstag oder in Anlehnung an den hebrΓ€ischen Begriff Ε abbatai (β€žStern (Saturn) des Ε abbatsβ€œ) lehnen wir derartige Begriffe strikt ab !

Wir wΓΌnschen niemanden aus Familie oder unserem privaten Umfeld, sowohl Freunden oder Mitstreitern „ein von Reue geprΓ€gter“ neuen Jahresbeginn der seinen Ursprung nicht in unserem Land hat und vor allem nicht Teil unserer Kultur ist.
Syphatisanten und Mitstreitern einen erfolgreichen Start ins neue Kampfjahr 2017 !